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Einer der Architekten der Stadt Erlangen

Johann Moritz Richter d. J. (getauft am 1. April 1647 in Weimar; begraben am 17. Mai 1705 in Jena) war ein deutscher Architekt und Stadtplaner.


Plan von J.M. Richter 1686


Der Richtersche Plan. Der Architekt Johann Moritz Richter, der ab 1684 am markgräflichen Hof in Bayreuth tätig war, plante ab 1686 die Erlanger Neustadt, eine barocke Planstadt zur Aufnahme der französischen [ Exulanten|Glaubensflüchtlinge ], die später als Hugenotten bezeichnet wurden.


Ab 1684 war Johann Moritz Richter am markgräflichen Hof in Bayreuth tätig. Im Auftrag von Christian Ernst von Brandenburg-Bayreuth plante er ab 1686 die Erlanger Neustadt als barocke „Idealstadt“ in Form einer kompakten rechteckigen Stadtanlage. Er schuf auch die Pläne für die dort neu errichtete Hugenottenkirche. Die besonders plangetreu umgesetzte Stelle, an der die heutige Goethestraße auf die Heuwaagstraße trifft, wird nach dem Baumeister „Richter'sches Eck“ genannt.


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