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„Pittoreske Ansichten des Ludwig Kanales“ von 1845, A. Marx S. 48

Vollständiger Name Ludwig-Donau-Main-Kanal Verlauf von Kelheim über Alt-Essing, Neu-Essing, unterhalb von Burg Randeck, Burg Prunn, Riedenburg, Untereggersberg, Obereggersberg, an Meihern, Mühlbach, Griesstetten, Dietfurt, Töging, Ottmaring, Beilngries, Biberbach, Plankstetten, Berching, Mühlhausen, Buchberg, Neumarkt, Holzheim, Berg, Rasch, Schwarzenbach, Burgthann, Pfeifferhütte, Gugelhammer, Röthenbach, Wendelstein, Worzeldorf, Gibitzenhof, Nürnberg, Eberhardshof, Doos, Fürth, Steinach, Herboldshof, Erlangen-

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Verlauf, Bedeutung, Standard-Wärterhaus Risse

Eltersdorf, Bruck, Erlangen, Möhrendorf, Baiersdorf, Kersbach, Forchheim, Neuses, Altendorf, Hirschaid, Strullendorf vorbei bis nach Bamberg (Schleuse Nr. 100 und Donauhafen).

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Bilder, klassische und moderne Bearbeiten

zum Hafen

Stiche von Alexander Marx, Hafen von E., 1845, zwischen Schleuse Nr. 88 und 89

Dort gab es „1 Handkrahn 1,5 Tonnen Tragkraft; 1 Lagerschuppen, Postamt, Telegraphenstation bzw. Telephon-Sprechstelle, den Bahnanschluß mit Umlademöglichkeit, eine Hebestelle für Schifffahrtsgebühren“

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Kanal-Denkmal in Erlangen Bearbeiten

Die überbaute Schleuse 89 stand unterhalb vom noch erhaltenen Kanal-Denkmal (... unter Ludwig I. begonnen und vollendet ...) beim Burgberg.

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Über dem mauerartigen Sockel mit Treppenanlagen und einem Löwen-Brunnen erhebt sich ein etwa ebenso großes Mittelteil mit der Inschrift und mehreren Figuren/Abbildungen. Die große Inschrifttafel ist von zwei Flachreliefs flankiert. Links ist ein ein Steuerruder mit Eichenlaubkranz zu sehen, rechts ein Dreizack mit Schleife, eine Referenz an Poseidon/Neptun, - als Hinweise auf das Element Wasser und die Kunst der Schifffahrt.

Den krönenden Abschluss des Monuments bilden vier allegorische Figuren über der Tafel, die in ihrem Weiß des Obernauer Juramarmors (in der Nähe von Kelheim gebrochen) einen guten Kontrast zum grünen Bergwald und seinem Schatten geben. In der Mitte sitzt - halb aufgerichtet - links die personifizierte Donau mit Ährenkranz im Haar und rechts die Figur des Mains mit Trauben als Haarschmuck. Über ihren Quellen, symbolisiert durch Krüge, die nun in der Mitte zusammenfließen können, geben sie sich die Hand. Es ist das Sinnbild der durch den Kanal verbundenen Flüsse Donau und Main.

An den Ecken stehen quasi als Rahmen zwei Gewandfiguren, links eine weibliche Personifizierung des Handels. Sie trägt ein Füllhorn im Arm; die rechte männliche Figur, die sich auf ein Schiffsruder stützt, stellt die (hoffentlich) gewinnbringende Kanal-und Flussschifffahrt dar.


Um mehr Platz für die Strasse zu schaffen, wurde das Monument 1938 einige Meter in den Berghang hinein versetzt. Der Platz davor wurde zur Strasse mit einem schmalen Wegstreifen. Die seitlichen Treppenanlagen und der Brunnen wurden nicht mehr ausgeführt. Ein Blick auf die Figurengruppe von der Seite oder von hinten ist, ebenso wie ein Aufstieg von der Rückseite, nicht mehr möglich.

Die Auflassung des Kanals und die Verwendung seiner Trasse für die A73 haben das Denkmal weiter isoliert, bis 2004 war es zudem in einem noch recht desolaten Zustand.

Weitere BilderBearbeiten

Literatur Bearbeiten

  • Herbert Liedel, Helmut Dollhopf (Hrsg.): Der alte Kanal damals und heute. Ludwig-Donau-Main-Kanal. Stürtz, Würzburg, 1981. ISBN 3-8003-0154-7
  • Herbert Liedel, Helmut Dollhopf: 150 Jahre Alter Kanal. Tümmels, Nürnberg, 1996. ISBN 3-921590-41-8
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