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Das Naturschutzgebiet Tennenloher Forst liegt im Osten von Erlangen, eben bei Tennenlohe. Es ist ein karges Sandboden-Biotop, wie es in Bayern nur ganz wenige gibt. Es hat eine Fläche von 943 Hektar und war Jahrzehnte lang ein Truppenübungsplatz. Auf den ehemaligen Schießbahnen übten erst Soldaten der Reichswehr und später der US-Army.

Im Sommer gibt es für die Pflanzen und Tiere Lebensbedingungen wie in einer Wüste.

Es gedeiht z. Bspl. das Silbergras. Dank seiner feinen Wurzeln kann es bei monatelanger Trockenheit die letzten Tropfen Wasser aus dem Sandboden ziehen.

Auch der Sandlaufkäfer fühlt sich sehr wohl. Mit seinen langen, feingliedrigen Beinen, mit denen er über extrem heißen Sand flitzt, erinnert er an einen Stelzenläufer.

Es gibt außerdem graubraune oder rötlich-braune Schlingnatter. Sie können bis zu 90 Zentimeter lang werden und sind harmlos, werden aber oft mit Kreuzottern verwechselt.

An die 1600 Tier- und Pflanzenarten haben Experten im Tennenloher Forst gezählt, ein gutes Fünftel davon steht auf einer der Roten Liste.

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